Hohe Straße (1)

Eine wichtige Verbindung vom Erzgebirgischen Becken ins westliche Erzgebirge stellt seit je die Landstraße Lichtenstein-Lößnitz dar, die besonders südlich von Oelsnitz ihre volkstümliche Bezeichnung Hohe Straße zu recht verdient.

1843 wurde sie von arbeitslosen Leinwebern und Wirkern als Notstandsarbeit zur Halbchaussee ausgebaut. Sie führt von Lichtenstein in südöstlicher Richtung durch Heinrichsort und den Neudörfler Wald, nimmt von links die alten Verkehrswege Kärrnerweg und Garnstraße auf und erreicht dann den Promnitzer.

Eine ausgezeichnete Fernsicht gewährt der Teilabschnitt auf dem Höhenrücken (Heidelberg) zwischen Oelsnitz und Zschocken. Vom Sahrberg (488 m) und dem ehemaligen Zollhaus Zschocken fällt die Straße auf veränderter Trasse zur Autobahnanschlußstelle Hartenstein ab und mündet über Raum in Aue in die Bundesstraße 169.